Alarmierung der FF-Behringen
Hier bekommen alle Feuerwehr-Laien einen kurzen Überblick über Funk und Alarmierung. Die folgenden Absätze spiegeln die Situation in Behringen wider und können in anderen Regionen abweichen! Alarmierung Bevor alarmiert wird, muss natürlich erst ein Notruf bei der Leitstelle eingegangen sein. Funkmeldeempfänger ("stille Alarmierung")
Einige aktive Mitglieder der Feuerwehr Behringen besitzen einen Funkmeldeempfänger (Abkürzung: FME). Technisch gesehen ist ein Funkmeldeempfänger (umgangssprachlich Pieper) genauso aufgebaut wie ein Radio, welches auf einen festen Sender eingestellt ist und bei einem bestimmten Funksignal Alarm auslöst. Anschließend ist für einige Sekunden die Alarmdurchsage zu hören. Je nach Art des Alarms gibt es unterschiedliche Alarmschleifen. In Behringen haben wir für alle Einsätze die Schleife 265. Sirene ("laute Alarmierung") und Warnung der Bevölkerung
Im Gegensatz zu Städten gibt es in den meisten kleineren Gemeinden noch Sirenen zur Alarmierung. Die Sirene wird in Behringen bei dringenden Einsätzen zusätzlich zum Piepser ausgelöst. Bei einem Alarm für die Feuerwehr ertönt die Sirene drei mal hintereinander mit einem 15 Sekunden Dauerton.
Sirenen haben den Vorteil, dass sie auch zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden können.. Bei einem Störfall ertönt in Orten die sich in einem bestimmten Radius um derartige Betrieb befinden ein einminütiger ständig an- und abschwellender Heulton. Als Einwohner sind Sie dann Aufgerufen Ihr Radio oder Fernseher einzuschalten.
Technischer Hintergrund zum Analogfunk
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| Mit einem Relais ist das Senden über Berge kein Problem. |
Jedes Funkgerät, jeder Piepser und jede Sirene empfängt die Funksignale von der FTZ in Soltau. An diesem hoch gelegenen Ort befindet sich ein Sender und ein Empfänger die miteinander gekoppelt sind, eine sogenannte Relais-Station. Wird bei einem Funkgerät die Sprechtaste gedrückt, dann empfängt das Relais die Signale, setzt sie um, und sendet sie auf einem anderen Kanal aus, den die Funkgeräte abhören. Mit dieser Methode wird eine höhere Reichweite bei gleicher Sendeleistung erreicht, als bei einer direkten Verbindung von Funkgerät zu Funkgerät.
Soll für eine Feuerwehr ein Alarm ausgelöst werden, dann wird eine bestimmte Tonfolge ausgesendet. Die Sirene oder der Piepser empfangen das Signal und lösen Alarm aus. Zusätzlich wird eine Alarmmitteilung per Sprache durchgegeben die am Piepser abgehört werden kann.
Die Zukunft (Digitalfunk)
Das heutige Alarmierungssystem von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten ist nicht mehr Stand der Technik. Fast jede Hilfsorganisation wie Polizei, BRK oder Feuerwehren besitzt einen separaten Kanal, dadurch wird die Kommunikation untereinander erschwert. Bei größerem Ereignissen wie Stürme, schweren Unfällen oder Großbränden kann sehr viel Funkverkehr auf einem Kanal stattfinden so dass die Verständigung erschwert wird. Ein weiteres Problem ist die fehlende Abhörsicherheit. Aus diesem Grund wird deutschlandweit in den kommenden Jahren das Funknetz auf einen einheitlichen Digitalfunk aufgerüstet. Die Kosten dafür belaufen sich auf mehrere Milliarden Euro.

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